Freie Ateliers

Liebe Freund*innen der AHGB,

die Umarbeiten haben bereits begonnen und die Belegung der Atelierflächen klärt sich ebenfalls. Nach ein paar kleinen Verschiebungen und Umplanungen haben wir noch 4 freie Ateliers zu vergeben für Künstler*innen, die sich an unserem Projekt beteiligen möchten.
Erdgeschoss
1 Atelier mit ça. 70 qm, Deckenhöhe 4.30 m, Ost/West-Ausrichtung, Bezug bis Oktober 17, Genossenschaftseinlage 27.000 EUR sowie monatliche Kosten in Höhe von rund 600 EUR
1. Obergeschoss
1 Atelier mit ca. 20 qm, Deckenhöhe 3.15 m, Ost-Ausrichtung, Bezug August 17, Genossenschaftseinlage 8.000 EUR sowie monatliche Kosten in Höhe von rund 160 EUR
1 Atelier mit ca. 20 qm, Deckenhöhe 3.15 m, West-Ausrichtung, Bezug August 17, Genossenschaftseinlage 8.000 EUR sowie monatliche Kosten in Höhe von rund 160 EUR
1 Atelier mit ca. 40 qm, Deckenhöhe 3.15 m, West-Ausrichtung, Bezug August 17, Genossenschaftseinlage 16.000 EUR sowie monatliche Kosten in Höhe von rund 320 EUR
(Die beiden letzen Ateliers kann man auch zu einem Atelier mit 60 qm zusammenlegen.)
Standort:
Stieffring 7
13627 Berlin
Wer Interesse an einem der Ateliers hat, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen und einen Besichtigungstermin vereinbaren.
Wir freuen uns auf Eure Rückmeldung.
Mit den besten Grüßen von
Christian Hamm
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AHGB
Atelierhaus-Genossenschaft-Berlin eG
Christian Hamm/Vorstand
Stieffring 7
13627 Berlin

www.ahgb.info
christian.hamm@ahgb.info
Tel. 030-510 50 258
Mobil 0174-406 14 93

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Wir sind da!

Nach nur zwei Jahren kauft die AHGB/Atelierhaus-Genossenschaft-Berlin ihr erstes Haus.

Sehr geehrte Damen und Herren,

genau zwei Jahre nach der ersten Infoveranstaltung in der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten in Berlin-Moabit hat die neugegründete Atelierhaus-Genossenschaft-Berlin eG, kurz AHGB, ihr erstes Haus erworben. Damit wird ein Gegenmodell zur Verdrängung von Künstler*innen aus den Innenstadtbereichen verwirklicht: Künstlerinnen und Künstler kaufen auf dem aktuell gerade heiß umkämpften Berliner Immobilienmarkt ein Gebäude und realisieren dort ihr eigenes Atelierhaus.

Rund 30 Künstler*innen werden bis zum Herbst im Stieffring 7 im Charlottenburger Norden einziehen. Sie haben sich damit den Traum eines auf Dauer sicheren Ateliers erfüllt. Im Atelierhaus Stieffring 7 wird künstlerisches Arbeiten ohne ständige Existenzsorgen und Angst vor Kündigung möglich: Sei es weil ein Investor andere Pläne hat, Ateliermieten unerschwinglich werden oder man wegen Erfolgs und Karriere aus der Berliner Atelierförderung herausfällt. Mit solchen und anderen Sorgen müssen sich Berliner Künstler*innen permanent auseinandersetzen.

Die Idee zur Gründung der Atelierhaus-Genossenschaft-Berlin (AHGB) hatten Christian Hamm, Architekt und Initiator von Kunst- und Kulturprojekten, und Ulf Heitmann, ausgewiesener Genossenschaftsprofi und Vorstand der Bremer Höhe eG im Prenzlauer Berg, hierbei wurden sie vom Kunstverein Tiergarten in Berlin-Moabit unterstützt.

Eine neugegründete Genossenschaft kann selbstverständlich nicht auf bereits vorhandenem Kapital aufbauen, sondern beginnt ganz von vorn. Von daher war der Einstieg nicht billig, aber durchaus erschwinglich: Für die kleinste Einheit von 20 qm Atelierfläche war eine Einlage von 8.000 EUR notwendig, hinzu kommt dann eine langfristig stabile monatliche Miete von 8 EUR/qm bruttowarm. Knapp zwei Drittel der Erwerbskosten werden über eine Berliner Bank finanziert, die als Partner für das Projekt gewonnen werden konnte.

Kauf und Umsetzung des Atelierhauses wurden bislang ohne öffentliche Fördermittel oder politische Unterstützung realisiert, stattdessen haben die rund 30 Künstler*innen knapp 80.000 EUR Grunderwerbssteuern an das Land Berlin gezahlt. Das Gebäude im Stieffring 7 wurde von einem privaten Eigentümer, einer ehemaligen Heizungs- und Sanitärfirma gebaut und stammt aus dem Jahr 1966. Die letzten 20 Jahre wurde das Objekt geschossweise an wechselnde Nutzer vermietet und stand zum Schluss fast leer. Mit dem Erwerb und Einzug der Atelierhaus-Genossenschaft-Berlin wird das Gebäude nun wieder in Eigennutzung betrieben, ganz so, wie zu seiner Erbauungszeit.

Bis auf eine Fläche sind bereits alle Ateliers vergeben. Im Erdgeschoss steht noch eine Werkhalle mit rund 200 qm und einer Raumhöhe von 4.30 m zur Verfügung. Hervorragend geeignet für eine Bildhauerin oder einen Bildhauer, aber auch als Gemeinschaftswerkstatt für junge Designer. Wer Interesse an einer solchen Beteiligung hat, kann unter christian.hamm@ahgb.info ein Exposé anfordern.

Wir sind auf der Zielgeraden!

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Am Freitag, dem 18.11.2016 gab es in den Räumen des Kunstverein Tiergarten eine Infoveranstaltung zu unserem neuen Projekt. Über 80 interessierte Künstler*innen informierten sich über das Konzept der Genossenschaft und die aktuelle Kaufoption.

In einem Gewerbegebiet im Norden Charlottenburgs wollen wir ein Gebäude erwerben und darin das erste Haus unserer Atelierhaus Genossenschaft etablieren.

Wir suchen noch weitere Mitstreiter*innen für ca. 10 Atelierflächen, die Interesse an einem genossenschaftlichen Atelierhaus haben. Ateliers mit den Größen von 15 bis 200 qm sind möglich.

In kleineren Gruppen klären wir nun die Anforderungen und Bedürfnisse der einzelnen interessierten Künstler*innen. Im Dezember oder Anfang Januar soll der Kauf vollzogen werden.

Wer sich noch für eine Beteiligung an unserem Haus interessiert, kann sich gerne an uns wenden. Wir laden immer wieder zu Infoveranstaltungen ein.

Berlin, den 21.11.2016

Christian Hamm

AHGB 

Atelierhaus-Genossenschaft-Berlin eG

Christian Hamm/Vorstand

c/o Kunstverein Tiergarten

Turmstraße 75

10551 Berlin

christian.hamm@ahgb.info

Tel. 030-510 50 258

Mobil 0174-406 14 93

AHGB Sommerfest

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AHGB Sommerfest vom 13.07.2016

Beim AHGB Sommerfest trafen sich die Mitglieder unserer Genossenschaft zu einem gemütlichen Beisammensein im Atelier von Jan von Holleben, um sich über die aktuellen Projektideen auszutauschen. Obwohl wir in erster Linie nach einem Bestandsobjekt Ausschau halten, das wir einfach auf dem freien Immobilienmarkt kaufen können, beschäftigen wir uns aber auch mit alternativen und eher längerfristigen Projektideen und Kooperationen.

Hier kurz aufgelistet die unterschiedlichen Optionen:

1. Gewerbegebiet Moabit Nord: Mit Hilfe von politischen Vertreter*innen versuchen wir hier einen Standort für ein Neubauprojekt zu finden. Es gibt schon ein Grundstück, das wir ins Auge gefasst haben, aber hierfür gibt es leider noch viele Hürden beiseite zu räumen, um es wirklich erwerben zu können.

2. Im Konzeptverfahren „Schöneberger Linse“ (Südkreuz) hat sich unsere Genossenschaft gemeinsam mit dem Architekturbüro sieglundalbert um die Baugruppengrundstücke beworben. Falls das Büro den Zuschlag erhalten sollte, könnten wir im EG-Bereich und im 1. OG Ateliers sowie einen Projektraum umsetzen. Hierbei handelt es sich um ca. 500 qm Fläche. Details werden später erarbeitet, falls wir den Zuschlag erhalten sollten.

3. Im Konzeptverfahren „Lilienthalstraße“ (Umnutzung einer Friedhofsfläche Nähe Südstern), ein Projekt des Atelierbeauftragten Florian Schmidt, soll in Kürze ein Workshopverfahren eröffnet. Unsere Genossenschaft würde sich gerne daran beteiligen.

4. Beim Projekt „Vollgut“ in Neukölln der Edith Maryon Stiftung haben wir unser Beteiligungsinteresse angemeldet. Auch hier möchten wir gerne ein Atelierhaus als Genossenschaftshaus umsetzen.

5. Aus dem Projekt „Haus der Statistik“ am Alexanderplatz haben wir uns vorerst leider zurückgezogen, weil hier ausschließlich ein Mieter*innenmodell umgesetzt werden soll und wir als Genossenschaft aber Eigentum für Künstler*innen schaffen möchten. Von daher passen die beiden Ansätze leider nicht zusammen.

Wir werden weiterhin nach geeigneten Möglichkeiten für unsere Projektidee suchen und hoffen in diesem Jahr noch einen entscheidenden Schritt voranzukommen.

Seit Anfang Juni sind wir auch im Genossenschaftsregister eingetragen und damit voll geschäftsfähig. Ab sofort können wir von daher auch neue Mitglieder in unsere Genossenschaft aufnehmen. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach bei uns unter: christian.hamm@ahgb.info.de und besuchen Sie einen unserer Infotermine.

Schluss mit lustig! Berliner KünstlerInnen gründen eine Genossenschaft.

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Am 15. September 2015 haben sich 22 KünstlerInnen sowie 5 FreundInnen der Kunst zusammengeschlossen und die Atelierhaus-Genossenschaft Berlin (AHGB eG i.Gr.) gegründet. Damit startet in Berlin ein Projekt, um langfristig Räume für die Kunst zu sichern: Räume für die Produktion von Kunst mit Ateliers und Werkstätten, aber auch Räume für die Präsentation von Kunst für Galerien und Projekträume. Ziel ist es eigene Immobilien zu erwerben und genossenschaftlich zu betreiben.

Gestartet als Initiative des Kunstverein Tiergarten e.V. in Moabit, Betreiber der kommunalen Galerie Nord des Bezirks Mitte, fand die erste Informationsveranstaltung mit über 80 interessierten KünstlerInnen am 31. März 2015 statt. In weniger als sechs Monaten gelang es den beiden Initiatoren, Christian Hamm vom Kunstverein Tiergarten und Ulf Heitmann von der Bremer Höhe e.G. die Gründungsversammlung der neuen Genossenschaft abzuhalten. Und nun den Weg bis zur Eintragung erfolgreich weiterzuverfolgen.

Die Mitglieder der Atelierhaus Genossenschaft Berlin wollen mit dieser Gründung deutlich machen, wie wichtig es auch für KünstlerInnen ist, dass ihre Arbeits- und Präsentationsorte eine gesicherte Zukunft haben. Durch das genossenschaftliche Prinzip werden diese Räume auch nachfolgenden KünstlerInnengenerationen zur Verfügung stehen. Hiermit ist eine langfristige und sehr nachhaltige Strategie verbunden, die jedoch noch viele weitere UnterstützerInnen benötigt.

Aktuell vereinen sich die unterschiedlichsten künstlerischen Positionen in der AHGB: Skulptur, Malerei, Zeichnung, Fotografie, aber auch Konzeptkunst, Bühnenbild und eine Galerie wird man im ersten Haus der AHGB finden. Mit dabei sind unter anderem Heidi Specker, Stephan Koppelkamm, Sinta Werner, Sophia Pompéry, Ulrike Mohr und Dirk Lebahn. Im Vorstand sind neben Christian Hamm (Architekt und Kulturmanager), Astrid Köppe (Künstlerin) sowie Puh W. Richard (Landschaftsarchitekt und Galerist) vertreten. In den Aufsichtsrat wurden, angeführt durch den Vorsitzenden Ulf Heitmann (Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe e.G.), Jan von Holleben (Fotograf), Ka Bomhardt (Künstlerin), Matthias Nebel (Bühnenbild und Kostüme) sowie Michael Oxfort (Raumfahrtingenieur und Manager) gewählt.

Bisher gibt es noch kein Gebäude, das konkret im Fokus steht und sich als Atelierhaus eignet. Viel mehr wurden mit der aktuellen Gründung erst mal die Grundlagen dafür gelegt, ein Gebäude erwerben zu können. Jetzt beginnt die Suche nach einem geeigneten Objekt, das mit ungefähr 2.000 qm Nutzfläche die ideale Größe für ein erstes Atelierhaus hätte. Bevorzugter Standort ist der Bezirk Mitte oder alle anderen zentrumsnahen Standorte. Auch den Neubau eines Atelierhauses wird nicht ausgeschlossen, ein Grundstück in Moabit wird aktuell auf seine Eignung geprüft.

Gerechnet wird mit Baukosten von ungefähr 1.500 EUR pro Quadratmeter Fläche. Das bedeutet für die späteren NutzerInnen einen Eigenanteil in Form von Genossenschaftsanteilen von 375 EUR/qm und einem monatlichen Nutzungsentgelt von knapp unter 9 EUR/qm. Nicht gerade billig, aber mit einer langfristigen Perspektive und aktuell steigenden Mieten dann aber auch wiederum nicht so teuer. Die Kosten beziehen sich auf Arbeitsräume mit einem einfachen Standard, denn Ziel ist keine Luxusimmobilie sondern gute einfache Räume für die Produktion und Präsentation von Kunst.

Wer sich der Atelierhaus Genossenschaft Berlin anschließen möchte, kann eine unserer Informationsveranstaltungen besuchen. Hierfür eine kurze Email an hamm@kunstverein-tiergarten.de und man erhält eine Einladung zum nächsten Infotermin.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Das beiliegende Foto von der Gründungsversammlung kann gerne für eine Veröffentlichung genutzt werden. Die Fotorechte liegen bei der AHGB eG i.Gr.
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Kunstverein Tiergarten
Turmstraße 75
10551 Berlin

Telefon 030-510 50 258
Mobil 0174-406 14 93

hamm@kunstverein-tiergarten.de
http://www.kunstverein-tiergarten.de